Fotografen
freediver and blue shark

Alex Voyer und Alex Roubaud

Sie kombinieren Freediving und Unterwasserfotografie und zeigen in einzigartigen Bildern ihre Erfahrungen in den Weltmeeren.

Alex Voyer Alex Roubaud
scuba diving spot
Mexiko
scuba diving spot
Kolumbien
scuba diving spot
Chuuk
scuba diving spot
Französisch-Polynesien
scuba diving spot
Mauritius
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Antarktis
scuba diving spot
Azores
scuba diving spot
Paris

Die französischen Freediver Alex Roubaud und Alex Voyer sind seit vielen Jahren befreundet und haben bereits die ganze Welt bereist. Sie sind immer auf der Suche nach den besten Möglichkeiten ihre persönliche Kunstform auszuüben: Das Freediving und die Fotografie. Die Ergebnisse sind bemerkenswert. Das leidenschaftliche Duo hat Fisheyes gegründet, einen kleinen Verein, über den sie ihre schönsten Bilder präsentieren können.

Die meisten ihrer Fotos zeigen das Zusammenspiel zwischen dem Freediver und der Unterwasserfauna. Der Taucher ist dabei in der Rolle des kurzzeitigen Gastes, der eine ihm fremde Umgebung besucht. Wir können Zeugen werden von diesen diskreten Treffen zwischen Menschen und beispielsweise dem Pottwal, einem Delphin oder einem Hai.

Die Leichtigkeit des Freedivers erlaubt es ihm mit mehr Freiheit und Unbeschwertheit in die natürliche Umwelt einzutauchen. Es gibt ein Gefühl von Respekt und der Einheit von Mensch und der Unterwasserumgebung und gleichzeitig kann mit mehr Flexibilität an die Dokumentation des Meereslebens herangegangen werden. Sie können schneller und ohne den Lärm der Tauchausrüstung in die Gewässer der Meere abtauchen. Natürlich erreichen sie nicht die Tiefen, die mit Tauchausrüstung möglich sind, dafür dauern die Ausflüge mit 3 bis 4 Stunden deutlich länger.

Ihre Fotos wurden unter normalen Lichtverhältnissen, ganz ohne Flash und mit einer normalen Canon Spiegelreflexkamera aufgenommen. Dabei kam sehr häufig ein Weitwinkelobjektiv (Fisheye) zum Einsatz, das dem Verein seinen Namen gab.

Treffen mit Delphinen in Sataya, Ägypten.
Treffen mit Delphinen in Sataya, Ägypten.
Gruppe von Hammerhaien rund um die Insel Malpelmo, Kolumbien.
Gruppe von Hammerhaien rund um die Insel Malpelmo, Kolumbien.
Pottwal im Indischen Ozean.
Pottwal im Indischen Ozean.

"Wir sind passionierte Freedriver. Wir haben andere, außerordentliche Freedriver kennengelernt, geniale Fotografen und anerkannte Wissenschaftler. Es ist unnötig zu erwähnen, dass ihre Begeisterung für die Weltmeere ansteckend war!"

"Wir tauchen seit langem als Team, was uns aus vielen Gründen sehr wichtig aber auch notwendig ist. Da wir uns gut kennen, arbeiten wir auch ohne viele Worte effektiv zusammen. Am Ende jedes Tauchgangs teilen wir unsere Eindrücke und Gefühle miteinander. Das ist nicht nur wichtig, sondern macht auch Spaß."

blue shark in acores

"Ein Blauhai, den wir während eines Aufenthaltes bei einem Bekannten Fred Buyle, einem großartigen Fotografen, beobachtet haben. Er hat unserer Unterwasserfotografie eine neue Tiefe gegeben und wir passten unsere an seine Arbeit an. Sein Freediving-Ansatz und sein Verhältnis zur Umwelt unterscheiden sich von denen eines Tauchers. Er hat eine neue Dimension in die Welt des Freedivings gebracht: Es geht nicht mehr nur um die Sache an sich, sondern darum, die Erfahrung unter Wasser zu verbessern."

Für Roubaud und Voyer geht es beim Freediving um Teamwork. Sie tauchen abwechselnd und einer der Beiden bleibt über Wasser, um auf den anderen aufzupassen. Vor allem geht es dabei um die Sicherheit, aber sie können so auch die Tauchzeit mit den Tieren verdoppeln, die so doppelt so viel Zeit haben, sich an die Anwesenheit von Menschen zu gewöhnen.

"Freediving ist nicht gefährlich, wenn die grundlegenden Sicherheitsregeln eingehalten werden. Am wichtigsten ist es, immer zu zweit zu tauchen. Wir empfehlen allen, die das Freediving ausprobieren möchten, sich an einen erfahrenen Tauchlehrer zu wenden und niemals alleine zu tauchen. Besuchen Sie dazu auch folgende Webseite: www.freedivingsafety.org"

Das Freediving erfordert Training, um den Körper an das Eintauchen zu gewöhnen und den sogenannten Tauchreflex zu entwickeln. Dieser Reflex hat sich bei den meisten aquatischen Säugetieren entwickelt, ist bei den Menschen aber nicht vorhanden. Er senkt den Herzschlag und fördert die periphere Gefäßverengung, damit weniger Energie verbraucht wird und der Taucher länger unter Wasser bleiben kann.

Das Duo lebt in Paris und trainiert statischen und dynamischen Apnoe in einem Schwimmbad. Sie haben außerdem Zugang zu einem 20 Meter tiefen Pool in der Nähe von Paris. Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, fahren sie an die französischen Küsten, von Korsika bis Brittany.

Pottwal im Indischen Ozean.
Pottwal im Indischen Ozean.
Pinguine in der Antarktis.
Pinguine in der Antarktis.
freediver in antarctic
Antarktis
feediver and whale
free diver in swimming pool

"Die Fotos der Polartiere wurden in der Antarktis aufgenommen, einem nach wie vor unbescholtenen Ort. Ich hatte im Rahmen einer von Gilles Rigaud organisierten Expedition die Gelegenheit, hier Fotos zu machen! Da die meisten Tiere in dieser Gegend noch nie einen Menschen gesehen haben, sind die Begegnungen unglaubliche und einzigartige Momente."

"Diese Delfin-Bilder habe ich in Sataya (Ägypten) aufgenommen, wo ich in diesem Jahr das Freediving-Praktikumsprogramm betreut habe. Die Bilder spiegeln nicht tatsächlich die Realität wieder, da die Tiere 12 Stunden täglich von Schlauchboten belästigt wurden, die sie in der Lagune ständig verfolgen, in der sich die Delfine eigentlich ausruhen wollen. (Dasselbe Phänomen haben wir auf Mauritius und Hawaii beobachtet). Es ist völlig falsch, dass Menschen glauben sie könnten hier mit Delfinen schwimmen. Das Schwimmen mit Delfinen oder anderen Meerestieren gehört zu den großen Träumen der meisten Taucher und Freediver. Trotzdem müssen wir uns mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzen, damit wir das Leben in und die Gesundheit der Meere nicht negativ beeinflussen."

Wir möchten Alex Roubaud und Alex Voyer dafür danken, dass sie ihre Bilder und Erfahrungen mit uns geteilt haben. Wenn Sie mehr über diese beiden Freediver erfahren möchten, besuchen Sie die Webseite ihres Vereins: www.fisheyes.fr

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